| Lexikon zu Mittelerde |
Gil-galads Speer, auch Aeglos genannt.
Andúril (Quenya):„Flamme des Westens“, Name des leuchtenden Schwertes Narsil, nachdem es für Aragorn neu geschmiedet worden war.
Angainor (Quenya):„Eiserner Peiniger“, die Kette, mit der die Valar im EZ Melkor fesselten. Sie wurde von Aule aus den sechs Metallen Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei, und Eisen und unter Beimischung eines siebten Metalls, das er aus diesen sechs schuf, genannt Tilkal, geschmiedet. Drei „Zeitalter“ war Melkor nach seiner ersten Niederlage mit dieser unzerbrechlichen Kette mit zwei Hand- und Fußfesseln gefesselt, ehe er im EZ von den Valar begnadigt wurde. Seit seiner Niederlage zum Ende des ZZ trägt er sie wieder, geworfen in die Äußere Dunkelheit, zusätzlich gefesselt mit einen Halseisen, das aus seiner Eisenkrone gefertigt wurde.
Anglachel (Sindarin):„Eisenflamme“, ein Schwert aus Meteoreisen. Thingol erhielt es von Eol und gab Beleg Langbogen. Sein Freund Túrin erschlug ihn aus Versehen damit. Danach war das Schwert stumpf und schwarz, doch es wurde für Túrin neu geschliffen und er nannte es Gurthang, „Todes-Eisen“. Das einzige Schwert in Mittelerde das sprach, hatte auch einen eigenen Willen. Das dunkle Herz seines Schmiedes wohne in ihm; und es tötete sowohl Beleg wie schließlich Túrin selbst.
Angrist (Sindarin):„Eisenspalter“, ein Messer, das Telchar aus Nogrod geschmiedet hatte. Beren nahm es und schnitt damit einen Silmaril aus der Krone von Morgoth. Beim dem Versuch, auch die beiden anderen Silmaril loszuschneiden, zerbrach es.
Anguirel:Ein Schwert aus Meteoreisen, geschmiedet von Eol als Gegenstück zu Anglachel, wurde von seinem Sohn Maeglin gestohlen.
Aranrúth:„Königszorn, Königsgrimm“, das Schwert von Thingol, nach dem Untergang von Doriath Schwert der Könige von Númenor.
Arkenstein:Ein riesiger, wunderschöner Edelstein, den Thráin I. (1934 – 2190 DZ) unter dem Berg Erebor fand Von den Zwergen wurde er „Herz des Berges genannt. Von dem Drachen Smaug mit den übrigen Schätzen der Zwerge 2770 erobert. Bilbo stahl ihn 2941 aus Smaugs Hort. Wurde mit Thorin Eichenschild begraben.
Axt von Durin:Legendäre Waffe von Durin I., Erbstück der Zwerge von Moria, blieb bei der Vertreibung durch den Balrog 1980 DZ zurück. Wurde 2989 von Balin wieder gefunden, ging bei der Zerstörung von Balins Zwergenkolonie 2994 aber endgültig verloren.
Barahirs Ring:Finrod Felagund wurde in der Dagor Bragollach von Barahir das Leben gerettet und er schenkte aus Dankbarkeit und Unterpfand ihm den Ring, der auch als Felagunds Ring bekannt war. Er zeigte das Wappen des Hauses Finarfin. Es sind zwei Schlangen unter einer Krone aus Blumen und stammt aus Valinor. Er sollte als Beweis dafür dienen das Finrod jedem aus Barahirs Sippe helfen würde. Über Beren kam der Ring auf seine Nachfahren Elros und Elendil und wurde ein Erbstück von Isildurs Haus und so bekam ihm letztendlich Aragorn, der ihn als Verlobungsring Arwen gab.
Belthronding:Belegs Langbogen, der aus schwarzem Eibenholz war. Er wurde Beleg mit ins Grab gegeben.
Bogen von Bregor:Der Bogen von Bregor, Vater von Barahir, wurde als Erbstück in Númenor aufbewahrt und ging bei dem Untergang verloren.
Boromirs Horn:Ein großes, in Silber eingefasstes Schlachthorn, das angeblich aus einem Horn von einem der Rinder von Orome stammt. Es ist ein Erbstück der Stadthalter von Gondor, das immer der älteste Sohn trug. Nachdem Boromir damit um Hilfe geblasen hatte, als er von den Orks angegriffen wurde, zerbrach es in dem Kampf.
Drachenhelm von Dor-lómin:Erbstück des Hauses Hador, Hadors Helm.
Dramborleg:„Schlag-Schärfe“, Tuors große, schwere Axt, mit der man einen Schlag wie mit einer Keule ausführen konnte, die aber auch spaltete wie ein Schwert. Sie wurde während des ZZ als Erbe des Königshauses in Númenor aufbewahrt. (Quenya: Tarambolaike)
Eisenkrone, Die Eiserne Krone:Melkors Krone in der die Silmaril eingefasst waren.
Elendilmir (Quenya):„Juwel von Elendil, ein Stirnreif aus Mithril, in dem ein weißer Edelstein eingefasst war. Es gab ihn in zwei verschiedenen Ausführungen. Den ersten Elendilmir hatte Elendil von seiner Vorfahrin Silmariën geerbt und er wurde als Königwürde von Arnor von seinem Sohn Isildur getragen. Allerdings ging der Stein mit Stirnreif mit Isildur verloren, es wurde aber ein neuer erschaffen. Valandil trug ihn als erster und danach alle späteren Könige von Arnor. Auch König Elessar trug ihn bei seiner Krönung. Den ersten Elendilmir, den man verloren geglaubt hatte, fand man später im Turm von Saruman.
Elessar:„Elbenstein“ Es gibt zwei Steine die so hießen, die eventuell aber nur einer waren. Der erste wurde von Enerdhil von Gondolin für Idril Cerebrindal geschaffen. Er war ein großer Edelstein, in dem das reine Licht der Sonne eingefangen war, große Heilkräfte besaß und grün leuchtete. Idril nahm ihn mit zu den Sirionmündungen und übergab ihm später Earendil. Dieser nahm ihn mit nach Aman und so verschwand der Stein von Mittelerde. Den zweiten Elessar schuf Celebrimbor für Galadriel. Dieser war nicht ganz so groß und mächtig. Er fasste ihn in einer silbernen Spange in Form eines Adlers ein und diesen Stein ging über Galadriel schließlich an Arwen Am 15. Februar 3018 DZ übergab ihn Galadriel als Geschenk an Aragorn und brachte ihm die Weissagung er solle den Namen Elessar tragen. – In einer anderen Variante dieser Geschichte war Celebrimbor auch der Erschaffer des ersten Elessar. Schließlich gibt es noch die Variante das Galadriels Elessar der von Earendil sei, den sie von Gandalf aus Aman mitgebracht bekam, um Lórien besser zu behüten könne. Er sagt ihr auch das Kommen von König Elessar voraus.
Galadriels Phiole:Eine Kristallphiole die Frodo von Galadriel geschenkt bekam. In ihr befand sich Wasser aus Galadriels Spiegel, in dem sich das Licht von Earendil gespiegelt hatte. In der Phiole war so viel Magie mit eingebunden, das sich strahlendes Licht verbreitete wenn dieses gebraucht wurde.
Glamdring (Sindarin):„Feindhammer“, Gandalfs Schwert das er in einer Trollhöhle fand, als er sich mit Bilbo und den Zwergen auf die Reise machte. Nach den Runen auf der Klinge muss es einst dem König von Gondolin gehört haben, und da es nur einen gab muss es das Schwert von Turgon gewesen sein. Es leuchtete blau, wenn Orks in der Nähe waren.
Gurthang:„Todeseisen“ Das sprechende Schwert Anglachel, nachdem es für Túrin neu geschmiedet worden war.
Gurtholfin:„Stab des Todes“ Ursprünglicher Name für Gurthang.
Gúthwine:„Schlachtenfreund“, Éomers Schwert.
Hadors Helm:„Drachenheim von Dor-lómin“. Er war aus Stahl geschmiedet und mit Gold verziert, sein Kamm zeigte das vergoldete Spottbild eines Drachenkopfes. Das Visier stellte eine der schreckenerregenden Masken dar, wie sie bei den Zwergen des EZ beliebt waren. Magische Runen, welchen auf ihm graviert waren, bewahrten den Träger vor Schwertern und Pfeilen. Der berühmte Zwergenschmied Telchar aus Nogrod hatte den Helm für Azaghâl von Belegost geschmiedet, dieser schenkte ihn weiter an Maedhros, welcher ihn weiter an Fingon gab und der schenkte ihn Hador, dem Vasallen seines Sohnes Fingolfin. Er war der erste, der den Helm tragen konnte, da er für normale Nackenmuskeln einfach zu schwer war. Bei der Dagor Bragollach bei Eithel Sirion legte er ihn kurz ab, was sein Verhängnis war und wurde von einem Pfeil ins Auge getroffen. Sein Sohn Galdor starb ebenfalls durch einen Pfeil, als er den Helm nicht trug. Anschließend wurde der Helm in den Rüstkammern von Thingol in Doriath aufbewahrt; bis ihn Túrin als Hauptmann von Doriath trug.
Halsband der Zwerge:Das „Nauglamir“, in den Verschollenen Geschichten auch ein Name für das „Nauglafring“.
Helms Horn:Das Horn der Könige von Rohan.
Herugrim:König Theóden’s Schwert.
Horn der Mark:Ein kleines, silbernes, graviertes Horn mit eigener Magie. Die Feinde dessen, der es bläst, bekommen Angst und seine Freunde werden herbeigerufen. Es stammt aus dem Hort des Drachen Scatha, welcher von Fram erschlagen wurde. Nach dem Ringkrieg schenkte es Éowyn Merry zum Abschied als Zeichen der Freundschaft und Dankbarkeit. Es wurde dann jeden 2. November in Bockland zum Sonnenuntergang geblasen.
Horn von Gondor:Das Horn, welches der älteste Sohn des Herrschers von Gondor erbte. Zur Zeit des Ringkrieges Boromirs Horn.
Kriegspfeil von Gondor:„Der rote Pfeil“, welcher als Zeichen zum Kriegsbeistand zwischen Gondor und Rohan aufrief.
Krone von Gondor:Die Flügelkrone von Gondor war ein aus Númenor nachgebildeter Kriegshelm. Ursprünglich war sie ein einfacher Helm und zwar jener den Isildur in der Schlacht von Dagorlad trug. Der Helm des Königs von Gondor wurde zerstört als Anárion von einem Stein getroffen wurde, welcher ihn tötete. Später gaben sich die Könige von Gondor nicht mehr mit einem einfachen Helm zufrieden und trugen dann jenen Edelsteinbesetzten Helm mit welchen auch König Elessar gekrönt wurde.
Mithril-Kettenhemd, Mithril-Panzerhemd:Ein Kettenhemd aus Mithril, welches Bilbo von Thorin Eichenschild geschenkt bekam und an Frodo weitergab. Gandalf sagte, dass es mehr wert sei als das ganze Auenland.
Narsil:„Sonne und Mond Schwert“: Elendil’s Schwert, welches von dem Zwergenschmied Telchar von Nogrod geschmiedet wurde. Auf der Klinge war die Valacirca eingraviert, zwischen einer Mondsichel und einer Sonne, den Zeichen von Isildur und Anárion. Es zerbrach, als Elendil von Sauron erschlagen wurde. In Imladris wurde es für Aragorn neu geschmiedet. Nur die Noldor Schmiede konnten dies, da die Klinge mit magischen Runen versehen war (das Schwert hatte keine eigene Magie, aber es schützte den Träger vor Magie). Danach nannte Aragorn das Schwert Andúril, und es leuchtete wieder wie zuvor als Narsil.
Narya (der Große):Der dritte der Drei Elben Ringe, auch genannt der „Ring des Feuers“, der „Feurige Ring“, der „Große Ring“, der „Rote Ring“ oder der „Ring des Rubins“. Celebrimbor war ihr Schmied. Gefertigt war er aus einem unbekannten Metall und besetzt mit einem stark leuchtenden Rubin. Seine Macht lag darin, Herzen zu entflammen und Entschlossenheit zu stärken. Der erste Träger des Ringes war Gil-galad (er trug auch Vilya). Dieser gab ihn vor dem Krieg des Letzten Bündnisses an Cirdan weiter und Gandalf erhielt ihn schließlich von Cirdan, da er einer der wenigen war, die wussten von wo Gandalf wirklich kam.
Nauglafring:In den frühen Geschichten der Vorläufer für das Nauglamir.
Nauglamir (Sindarin):„Halsband der Zwerge“ für Finrod Felagund von den Zwergen aus Nogrod während des Ausbaus der Höhlen von Nargothrond gefertigt. Es war aus Gold und mit vielen wertvollen Juwelen besetzt, die noch aus Valinor stammten. Der Zwerg Mim verfluchte es, als dieser aus Nargothrond vertrieben wurde. Húrin fand das Halsband nach der Zerstörung von Nargothrond in dem Drachenhort von Glaurung und brachte es Thingol. Dieser ließ von den Zwergen aus Nogrod seinen Silmaril darin einfassen. Beim Streit um die Entlohnung wurde Thingol erschlagen. Und trug Lúthien das Nauglamir nach der Schlacht bei Sarn Athrad; was später daraus wurde, ist unbekannt; Earendil trug den Silmaril auf der Stirn.
Nenya:Der zweite der Drei Ringe der Elben, die von Celebrimbor geschmiedet wurden, auch der „Ring des Wassers“, der „Wässrige Ring“, der „Weiße Ring“, der „Ring von Adamant“ oder der „Diamantene Ring“ genannt. Er wurde aus Mithril gefertigt und war mit einem einzigen weißen Diamanten besetzt, der ein schwaches Licht ausstrahlte das der Träger zu einem unerträglich starken gleißenden Licht steigern konnte. Galadriel bekam den Ring direkt von Celebrimbor. Sie setzte ihn ein, um Lórien zu schützen, denn bei Nenya war die positive Magie des Bewahrens, Erhaltens und Schützens besonders stark ausgeprägt Laut den NAM war Nenya der mächtigste der drei Ringe laut dem HDR war dies Vilya.
Neun Ringe:Dies waren die neun Ringe der Macht die für die Menschen geschaffen wurden. Ihre Träger gerieten unter der Macht des Herrscherrings und sie wurden zu Ringgeistern, den Nazgûl.
Orkrist (Sindarin):„Orkspalter“, Thorin Eichenschild’s Schwert, welches er während seiner Reise zum Erebor zusammen mit Glamdring und Stich in einer Trollhöhle fand. Es wurde zusammen mit Thorin begraben.
Palantir (Quenya):„Der weithin Sehende, der von weitern sieht“ Mehrzahl Palantiri: Die sieben Sehenden Steine, die von Feanor geschaffen wurden. Sie wurden Amandil, Elendils Vater, von Elben aus Tol Eressea geschenkt und von Elendil mit nach Mittelerde gebracht, als Númenor unterging. Es waren vollkommen glatte, schwarze Kugeln aus unzerbrechlichem Kristall und zwischen etwa 30 und 150 Zentimeter Durchmesser. Sie konnten Bilder in der Blickrichtung des Betrachters zeigen, der damit durch Gegenstünde über weite Entfernungen schauen konnte. Um sie zu kontrollieren, benötigte man jedoch viel Übung, Willensstärke und Konzentration. Mit zwei Palantiri konnte man über Bilder und Gedankenaustausch miteinander kommunizieren. Dies bot die Gefahr des Missbrauchs und so konnte Sauron sowohl Saruman wie auch Denethor II. täuschen und ihnen teilweise sogar seinen Willen aufzwingen. Die Palantiri wurden auf verschiedenen Türmen in den beiden Königreichen in Mittelerde aufbewahrt: in Annúminas, auf den Emyn Beraid, auf der Wetterspitze, in Minas Ithil, Osgiliath, Minas Anor und im Orthanc. Nur der Stein auf den Emyn Beraid stand mit den anderen sechs nicht in Verbindung. Er blickte aufs Meer hinaus nach Tol Eressea. Er wurde von Cirdan bewacht, bis die Ringträger nach Aman fuhren und ihn mitnahmen. Die Steine von Annúminas und der Wetterspitze gingen mit Arvedui Letztkönig unter. Der Stein von Osgiliath ging beim Sippenstreit 1437 verloren, der von Minas Ithil fiel bei der Eroberung 2002 den Nazgûl und somit Sauron in die Hände. Die Steine in Minas Tirith und Orthanc wurden lange nicht mehr benutzt, bis Denethor und Saruman sie einsetzten und schließlich König Elessar in die Hände fielen.
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„Kalter Stern“, Fingolfins Schwert mit welchem er gegen Melkor kämpfte und ihm sieben Wunden brachte.
Rotes Buch der Westmark:Das große, in rotes Leder gebundenes Buch, welches Bilbo vor seiner Abreise in den Westen 3019 DZ Frodo übergab. In ihm waren die Niederschriften seiner Erlebnisse auf der Reise zum Erebor mit dem Titel: „Hin und zurück“ oder „Ein Hobbit auf Reisen“ und über das, was ihm Frodo vom Ringkrieg erzählt hatte. Außerdem gab er ihm drei Bände mit den Titel „Übersetzungen aus dem Elbischen von B.B.“. Frodo ergänzte das Rote Buch und gab es später an Sam Gamdschie weiter, der die Geschichte zu Ende schrieb. Durch seine Tochter Elanor kamen die Bücher in den Besitz der Familie Schönkind von den Türmen, der Verweser der Westmark. Sie bewahrten sie in Untertürmen auf und wurden mehrfach abgeschrieben. Außerdem wurde dort ein fünfter Band mit Erläuterungen, Stammbäumen und anderen Informationen angelegt. Als Pippin 64 VZ nach Gondor kam, brachte er eine Abschrift mit, die als das „Buch des Thains“ bekannt wurde. Von dieser wiederum fertigte 172 VZ der Hofschreiber Findegil von Minas Tirith eine Abschrift, versehen mit Anmerkungen und Berichtigungen; welche die angebliche Grundlage der Schriften von Tolkien bildet.
Scathas Horn:„Horn der Mark“
Schlachtenhorn:„Boromirs Horn“
Schwarzer Dorn von Brethil:Der Kampfname für Gurthang
Schwarzer Stein:„Stein von Erech“
Sieben Ringe der Zwerge:Dies waren die Sieben der Ringe der Macht, die die Zwerge von Sauron erhielten. Sie waren aufgeladen mit positiver Magie, die Celebrimbor, im 16. Jahrhundert des Zweiten Zeitalter schuf. Die Ringe fielen Sauron in die Hände, der sie verdarb und den sieben Zwergenfürsten gab, wahrscheinlich den sieben Königen der sieben Häuser der Zwerge. Die Zwerge, eigensinnig wie sie sind, wurden davon aber kaum beeinflusst, weder unter Saurons Macht gestellt noch böse oder langlebiger, sondern nur noch goldgieriger. So versuchte Sauron die Ringe zurück zu gewinnen. Vier davon landeten allerdings in Drachenhorten, nur bei drei gelang es ihm sie zurückzubekommen. Den letzten nahm er 2845 DZ Thráin II. in Dol Guldur ab.
Silmaril:„Leuchtender Schimmer, Glanz von Silima“: Die drei berühmten, von Feanor geschaffene, künstliche Edelsteine, in denen das Licht der Zwei Bäume von Valinor eingefangen war und die aus eigener Kraft leuchteten. Sie stellten das größte, jemals von Elben oder Menschen gefertigte Kunstwerk dar. Von Varda wurden sie geweiht und jeder der sie berührte, und nicht dazu berechtigt war, wurde von dem inneren Feuer der Steine versengt. Laut Mandos lagen in den Silmaril die Geschicke von Arda, von Land, Meer und Luft beschlossen. Sie selber hatten keine Zauberfähigkeit außer ihrer eigenen Magie und brachten keine Macht, doch waren sie etwas ganz Einzigartiges. Nach der Zerstörung der Zwei Bäume waren sie alleine die einzigen Gegenstände, in denen das reine Licht der beiden Bäume erhalten geblieben war. Selbst die Blüten, aus denen Sonne und Mond bestanden, waren von Melkor und Ungoliant verunreinigt. Feanor wollte nach der Zerstörung der Zwei Bäume die Silmaril nicht herausgeben, obwohl Yavanna mit ihrer Hilfe die Bäume vielleicht hätte retten können. Während noch darüber gestritten wurde, stahl Melkor die Silmaril. Damit nahm das Unheil seinen Lauf: Feanor und seine Söhne schworen ihren unseligen Eid, die Silmaril um jeden Preis zurückzuerobern. Damit wurde das weitere Schicksal der Elben Festgelegt. Es wurde fortan von der Jagd nach dem Silmaril und den Kriegen um sie geprägt. Einen der Steine eroberten Beren und Lúthien von Melkor und Earendil fuhr damit nach Valinor und später an den Himmel. Die anderen beiden stahlen Maedhros und Maglor nach dem Krieg des Zornes aus dem Heerlager der Valar, doch sie versengten ihnen die Hände. Maedhros stürzte sich samt dem Stein in einen glühenden Vulkan, Maglor warf seinen Silmaril ins Meer, wo er vielleicht noch immer liegt. So gelangten die Steine wieder an den drei Geschicken von Arda, in der Erde, im Wasser und in der Luft.
Stein der Unglücklichen:Ein Gedenkstein, der zur Erinnerung an Túrin und Niënor, von den Elben bei Cabed Naeramarth (Tol Morwen) errichtet wurde.
Stein Earendils:Der (erste) Elessar, den auch wahrscheinlich Aragorn trägt.
Stein von Erech:Ein etwa anderthalb Meter großer, kugelrunder, völlig schwarzer Stein den Isildur aus Númenor mitgebracht hatte. Er wurde auch Isildurs Stein genannt. Hier wurde der Bund zwischen Isildur und den König der Berge geschlossen.
Stein von Silmariën:Der erste Elendilmir.
Stein von Valandil:Der zweite Elendilmir.
Stern der Dúnedain:Möglicherweise der zweite Elendilmir.
Stern des Nordens:Der Elendilmir.
Stern Elendils:Der erste Elendilmir.
Stern von Silmariën:Der erste Elendilmir.
Stern von Valandil:Der zweite Elendilmir.
Stich:Bilbos Schwert, das er auf seiner Reise zum Erebor zusammen mit Orkrist und Glamdring in der Trollhöhle fand. Genau wie die beiden anderen Schwerter, leuchtete es blau wenn Orks in der Nähe waren.
Szepter von Annúminas:Es war das Szepter der Fürsten von Andúnië, welches Elendil mit aus Númenor mitbrachte. Es war ein silberner Stab, welcher das Königsmerkmal der Hohen Könige der Menschen war. Nach Elendil trug erst Aragorn das Szepter wieder. Er erhielt es bei seiner Krönung von Elrond.
Tarambolaike (Quenya):„Schlag Schärfe, die Axt Dramborleg von Tour.
Tarnmäntel:Die Elben Mäntel die Frodo und die Gefährten in Lórien erhalten. Sie wurden von Galadriel und ihren Mägden selbst gewoben. Die Mäntel waren leicht, warm in der Käúlte und kühl in der Hitze. Sie nahmen die Farbe der Umgebung an und konnten so als Tarnung dienen.
Thains Buch:Eine Abschrift des Roten Buches, das auf Bitten von König Elessar gemacht wurde und von Pippin 64 VZ nach Gondor gebracht wurde.